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Wie Populisten die Grenze des Sagbaren verschieben

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15. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

Wie Populisten die Grenze des Sagbaren verschieben
Prof. Dr. Olaf Kramer

Fast unmerklich verschieben sich durch die Rechtspopulisten die Grenzen des Sagbaren: plötzlich spielen Volk und Nation, die Angst vor dem Fremden und vor der Globalisierung eine starke Rolle in der politischen Diskussion. Auch rassistische Argumente und Denkweisen finden sich im Subtext vieler politischer Äußerungen über Parteigrenzen hinweg. Wie funktioniert die Verschiebung der Grenzen des Sagbaren? Wie können wir darauf reagieren, um dem Auseinanderdriften der Gesellschaft entgegen zu wirken?

Referent: Prof. Dr. Olaf Kramer ist Professor am Seminar für Allgemeine Rhetorik, Tübingen
Forschungsfelder Kramers sind politische Kommunikation und Populismus sowie Digitale Rhetorik.
Moderation: Andrea Luiking, Leiterin Haus der Begegnung

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Anmeldung: Bis 14.10.2020 nach Corona-Verordnung mit Namen, Anschrift und Telefonnummer an: sekretariat@hdbulm.de

Ort: Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, 89073 Ulm
Veranstalter: HdB in Kooperation mit keb, vh

Bilder von Gott | Züricher Bibelkreis

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9. Oktober um 18:00
Pfarrerin Andrea Luiking und Pfarrer Frank Esche

Wie ich mir Gott vorstelle ist etwas sehr Persönliches. Oft stecken darin Ur-erfahrungen, die Vertrauen und Glauben möglich machen: die Mutter, der Vater, der Hirte. Andere Gottesbilder schrecken eher ab: der Richter, der Kriegsherr. Für nicht wenige Menschen ist Gott keine Person: ein Licht, eine Kraft. Die Bibel kennt ganz unterschiedliche Bilder und Erfahrungen mit Gott. Teilnehmer*innen können im Kurs entdecken: Ansichten von Gott verändern sich mit der Lebenswelt der Menschen. Sie sind geprägt von ihrer Zeit. Und sie zeugen gleichzeitig von einer Realität Gottes außerhalb von uns. Ein Kurs als gemeinsamer Weg: mit persönlichen Fragen der Teilnehmenden, als Lerngemeinschaft. Eine Teilnahme an allen drei Abenden ist erwünscht.
Leitung: Pfarrerin Andrea Luiking, Leiterin des HdB und Pfarrer Frank Esche, Pfarrer in Erbach.
Jeweils Freitag, 9.10./13.11./27.11.2020. Ein gemütlicher Ausklang der Woche in einer Gaststätte in der Nähe bietet sich an für die, die noch Zeit haben.
Der Kurs ist kostenlos.
Anmeldung bis 25.9.2020 mit Name, Adresse und Telefonnummer an: 0731 92 00 00, sekretariat@hdbulm.de
Wo: Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, 89073 Ulm

Da ist noch viel mehr – ein Wochenende für Paare am Bodensee

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2. Oktober 2020, 17:00 Uhr – 04. Oktober 2020, 14:00 Uhr
Da ist noch viel mehr – ein Wochenende für Paare am Bodensee
Martin Reinhardt und Andrea Luiking
Das Wochenende bietet Paaren die Möglichkeit, sich mit ihrer aktuellen Situation, ihrer Beziehungsgeschichte und ihren Zukunftsvisionen auseinanderzusetzen. Sie üben achtsam und wertschätzend zu kommunizieren — auch und gerade dann, wenn es um Konflikte geht. Indem sie sich das Zusammenspiel oft unbewusster Rollenbilder bewusst machen, können neue Spielräume für die beiden Partner*innen und das Paar entstehen. Biblische Texte über Liebe und Beziehung inspirieren unsere Gespräche.
Das Tagungshaus liegt ca. 2 km vom Bodensee entfernt. Wir nützen die schöne Umgebung am Bodensee auch für einen Paarspaziergang im Ried und für spirituelle Angeboten in der Natur.
Referent und Referentin:
Martin Reinhardt, Dipl. Sozialpädagoge, Paar- und Familientherapeut, Lehrbeauftragter am Ruth-Cohn-Institut für TZI.
Andrea Luiking, Leiterin Haus der Begegnung Ulm, Pfarrerin, Supervisorin (DGsV), Lehrbeauftragte am Ruth-Cohn-Institut für TZI.
Weitere Termine: Das Seminar wird 2021 angeboten am: 26.3.-28.3.2021 und 9.-11.7.2021.
Kosten: 350 Euro pro Paar inkl. Übernachtung und Vollpension. Die Seminarkosten werden vom Evang. Bildungswerk Oberschwaben bezuschusst. Das Seminar wird gefördert vom Fonds Familien stärken.
Anmeldung: Anmeldeschluss: 21. August 2020 – evtl. sind Nachmeldungen möglich.
Flyer-Download unter: www.ebo-rv.de
Ort: Gästehaus St. Theresia, Moos 2, 88097 Eriskirch
Veranstalter: EBO

 

Bildungsarbeit beginnt nach Coronaschliessung wieder

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Das HdB öffnet am 15.6. wieder seine Türen. Dabei gelten die Coronaverordnungen des Landes – der Hygieneplan ist für die Sicherheit aller Besucher*innen nötig und vorgeschrieben (siehe Über uns). Erste Veranstaltungen im Juli finden sie auf der Homepage.

Eine Anmeldung unter sekretariat@hdbulm.de hilft uns zur Bestimmung der nötigen Raumgröße mit Abstandswahrung. Ihr Name, Adresse und Telefonnummer werden nach Datenschutzrichtlinien nur so lange aufbewahrt, wie es nötig ist, um Sie im Falle einer Infektion zu informieren. Wir freuen uns auf Sie und den Austausch zu aktuellen Themen!

Alle Anbieter, Mieter und Gruppen im HdB können im Rahmen der Möglichkeiten ab 15.6.2020 unter den Bedingungen der Coronaverordnung des Landes wieder im Haus tagen. Dafür ist der ausgefüllte Hygieneplan im Sekretariat einzureichen. Bitte stimmen Sie ab, ob es möglich ist, ihre reservierten Termine fortzuführen. Durch die Abstandswahrung sind Zwischenzeiten zur Desinfektion nötig und der Beginn der Veranstaltungen ist zeitlich versetzt, damit sich wenig Menschen gleichzeitig in den Fluren aufhalten. Das reduziert die Zahl der Veranstaltungen. Die Abstandsregelungen vermindern die Nutzung der Räume. Die möglichen Personenzahlen finden sie hier: Raumbelegung mit Abstandsordnung. Die Verordnung für Gottesdienste der württembergischen Landeskirche gelten weiterhin auch im HdB. Singen und Blasinstrumente sind bis auf Weiteres nicht gestattet.
Wir hoffen, gemeinsam gut und gesund durch diese Zeiten zu kommen! Danke für Ihr Mitwirken dabei.
Andrea Luiking, Geschäftsführerin HdB

 

„Verstehen wir wirklich, was wir wissen? Herausforderung Klimawandel“

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1. Juli 2020 um 19:30 Uhr im Haus der Begegnung Ulm ein Vortrag mit gebotenem Abstand und endlich wieder analoger Diskussion

Referenten: PD Dr. Susanne Kühl, Prof. Dr. Michael Kühl
Moderation: Andrea Luiking, Leiterin Haus der Begegnung, Eintritt frei
Der Vortrag geht auf die Ursachen und Folgen des Klimawandels ein und beleuchtet zugleich die Frage, was getan werden muss, um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Anhand eines einfachen Experiments werden die Kipp-Punkte des Klimasystems anschaulich vorgeführt. Ein Fokus liegt insbesondere darauf, welche Konsequenzen unseres Lebensstils auf das Kima hat und was jeder auf persönlicher Ebene für den Klimaschutz tun kann.

Weitere Informationen zu den Vortragenden unter www.klimaandmore.de.

Die Vortragenden sind beide Naturwissenschaftler/innen von der Universität Ulm und seit vielen Jahren in Forschung und Lehre tätig. Weiterhin sind sie für die Scientists for Future Ulm aktiv. Zu ihren aktuellen Forschungsthemen gehört beispielsweise die Frage, welche Auswirkungen Pestizide und Insektizide auf aquatische, d.h. im Wasser lebende, Tiere haben. Als Wissenschaftler sehen sie es als eine ihrer Aufgaben an, die Öffentlichkeit über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren und dabei wissenschaftliche Ergebnisse in einer allgemein verständlichen Form zu kommunizieren.

Mehr unter: https://www.uni-ulm.de/med/med-biomolbio/

Was Paare zusammen hält

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Was Paare in Krisenzeiten zusammen hält

Ein Vortrag mit echter Begegnung in großem Raum mit viel Luft
Vortrag und Gespräch, Dienstag, 14. Juli 2020, 19.30 Uhr im HdB, Grüner Hof 7
Referent: Martin Reinhardt. Paartherapeut, Coach für Führungskräfte und Lehrbeauftragter am Ruth Cohn Institut
Moderation: Andrea Luiking, Leitung HdB
Eintritt: 6,-

Die Veranstaltung bildet den Auftakt für das Semesterthema im Haus der Begegnung ab Herbst 2020 mit der neuen Leiterin Andrea Luiking: Was zusammen hält – Reflexion und Folgerungen aus der Coronazeit

Im Mittelpunkt der Mensch – Für eine Ethik der Sorge in der Pflege

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Dienstag, 12. März 2019 – 19:30 Uhr – Stadthaus Ulm

Eintritt frei, Saalöffnung ab 18:30 Uhr

 

Der selbständige und aktive Mensch gilt als Ideal in unserer Gesellschaft. Solange wir gesund und stark sind, ist alles gut. Was aber, wenn wir gebrechlich werden und Hilfe benötigen? Wer sorgt sich um die Pflegebedürftigen und die Pflegenden – und wie? Antworten auf diese Fragen bietet die „Ethik der Sorge“. Diese verbindet den Wunsch der Menschen nach Selbstständigkeit mit der Fürsorge bei Angewiesenheit auf Hilfe. Wie eine solche zeitgemäße „Ethik der Sorge“ aussehen kann, zeigt der Vortrag auf. Er geht insbesondere auf die aktuelle Situation der Pflege, ihre Probleme und Perspektiven ein.

Anschließen Möglichkeit zur Diskussion.

 

Prof. Dr. med Giovanni Maio

Medizinethiker an der Universität Frei