Jun
4
Di
Behar Heinemann | ROMAKUNST | Ausstellung @ Haus der Begegnung
4. Juni – 25. Juli ganztägig

Behar Heinemann ist Autorin, Künstlerin und Aktivistin. Sie ist im Kosovo geboren und der Minderheit der Roma zugehörig. Als Aktivistin setzt sie sich für Empowerment der Minderheit und im speziellen für die Kunst, Gesundheit und Bildung ein und hat dabei ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Frauen. Als Künstlerin widmet sie sich vor allem der Fotografie und Malerei.

ROMAKUNST | Behar Heinemann @ Haus der Begegnung
4. Juni – 25. Juli ganztägig

Behar Heinemann ist Autorin, Künstlerin und Aktivistin. Sie ist im Kosovo geboren und der Minderheit der Roma zugehörig. Als Aktivistin setzt sie sich für Empowerment der Minderheit und im speziellen für die Kunst, Gesundheit und Bildung ein und hat dabei ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Frauen. Als Künstlerin widmet sie sich vor allem der Fotografie und Malerei.

Okt
8
Di
»Nichts ist, wie es scheint« | Über Verschwörungstheorien | Vortrag Prof. Dr. Michael Butter @ vh ulm, Club Orange
8. Oktober um 19:00

Verschwörungstheorien sind seit einigen Jahren in aller Munde. Doch gibt es gegenwärtig wirklich mehr Verschwörungstheorien als früher? Und was hat das Internet mit dem vermeintlichen Anstieg zu tun? Was ist überhaupt eine Verschwörungstheorie? Warum glauben Menschen an die Existenz dunkler Komplotte und welche Folgen kann das haben? Der Vortrag führt systematisch ins Thema ein und beantwortet dabei diese und andere Fragen.

vh Nr. 18H 0108309

Dez
3
Di
Republik der Angst | Vortrag Frank Biess @ Haus der Begegnung
3. Dezember um 19:30

Frank Biess erzählt die Geschichte der Bundesrepublik als eine Geschichte kollektiver Ängste. Die Furcht vor Vergeltung in der unmittelbaren Nachkriegszeit, die Angst vor einem Atomkrieg und kommunistischer

Infiltration in den fünfziger Jahren und dann vor Arbeitslosigkeit durch Automatisierung und vor autoritären politischen Tendenzen, schließlich die apokalyptischen Ängste der achtziger Jahre: Immer waren die politischen Debatten und die deutsche Politik von Angst geprägt, nicht zuletzt von der Angst vor der vermeintlichen Allgegenwart des Faschismus. Biess geht es nicht darum, im Rückblick die Berechtigung dieser Ängste zu bewerten. Er beschreibt vielmehr ihre prägende Rolle für die Entwicklung des Landes. Die Erfahrung von Krieg und Gewalt, lautet seine These, begleitete die Demokratisierung und Liberalisierung der Bundesrepublik; die Angst stellte die soziale und politische Ordnung in Frage – und stabilisierte sie zur gleichen Zeit. Schließlich diskutiert der Autor die Auswirkungen dieser Angstgeschichte auf die politische Kultur der Berliner Republik. Sind die aktuellen Ängste vor Krieg, Einwanderung und Terrorismus noch spezifisch deutsch, also auf die deutsche Vergangenheit bezogen? Oder spiegeln sie allgemeinere «transnationale» Befürchtungen, die sich in anderen westlichen Nationen auch finden lassen? Er geht damit der spannenden Frage nach, ob die Geschichte der «deutschen Angst» heute an ihr Ende gelangt ist. Frank Biess, ist Professor für Geschichte an der University of California, San Diego und leitet den Fachbereich European Studies.