Feb
5
Di
»Nichts ist, wie es scheint« | Über Verschwörungstheorien | Vortrag Prof. Dr. Michael Butter @ vh ulm, Club Orange
5. Februar um 19:00

Verschwörungstheorien sind seit einigen Jahren in aller Munde. Doch gibt es gegenwärtig wirklich mehr Verschwörungstheorien als früher? Und was hat das Internet mit dem vermeintlichen Anstieg zu tun? Was ist überhaupt eine Verschwörungstheorie? Warum glauben Menschen an die Existenz dunkler Komplotte und welche Folgen kann das haben? Der Vortrag führt systematisch ins Thema ein und beantwortet dabei diese und andere Fragen.

vh Nr. 18H 0108309

Feb
12
Di
Gegen Freiheit, Demokratie und »die da oben« – Der Kampf der Wutbürger | Wie passen (Rechts-)Populismus, politischer Protest und der Glaube an Verschwörungstheorien zusammen? @ vh ulm, Club Orange
12. Februar um 19:00

Referentin: Laura Luise Hammel

Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen populistischen Parteien und Bewegungen in der Bundesrepublik und geht der Frage nach, warum gerade in diesen Bewegungen der Glaube an Verschwörungstheorien eine zentrale Stellung einnimmt, wie Verschwörungstheorien aber auch von etablierten politischen Akteuren genutzt werden um Anhängerinnen anzusprechen und Agenda Setting zu betreiben.

vh Nr. 18H 0108310

Mrz
15
Fr
Die Würde des Menschen | Reihe: Philosophieren am Freitag @ Familien-Bildungsstätte Ulm e.V.
15. März um 17:00 – 19:00

Referent: Dr. Hans-Klaus Keul, Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium, Uni Ulm

Wie sähe ein gesellschaftliches Leben aus, das sich nicht vom Postulat der Achtung vor der Menschenwürde leiten ließe? Wäre hier nicht der Gewalt der Stärkeren Tor und Tür geöffnet, die alle anderen Mitglieder zu bloßen Mittel für ihre eigenen Zwecke skrupellos instrumentalisierten? Zurecht hat unser Grundgesetz, dessen 70-jähriges Bestehen wir übrigens 2019 feiern, die Menschenwürde als sein oberstes Prinzip anerkannt, das von den anderen Grundrechten Schritt für Schritt konkretisiert wird.

Fragt man jedoch danach, was die Menschenwürde genauer bedeutet, so geraten wir leicht in Verlegenheit. Zuweilen wird sie sogar für die Begründung höchst unterschiedlicher, nicht selten entgegengesetzter Urteile in Anspruch genommen, wie etwa bei der Debatte um die Sterbehilfe, bei der sowohl Befürworter als auch Kritiker sich gleichermaßen auf dieses Postulat berufen.

Klärung in dieses Dickicht von Gründen und Gegengründen will unsere Reihe „Philosophieren am Freitag“ bringen. Die erste Veranstaltung (15.03) nimmt den Ausgang direkt von unserem Grundgesetz, wenn sie dessen Würdebegriff diskutieren will; um von hier aus den Bogen zu einem lebensweltlichen Würdebegriff zu schlagen, wobei wir P. Bieris Studie „Eine Art zu leben. Über die Vielfalt der menschlichen Würde“ zum Teil besprechen werden. Die zweite Veranstaltung (29.03) geht geistesgeschichtlich vor, wenn sie von der Antike über die Renaissance bis hin zu Kant und gegenwärtigen Autoren an die Wurzeln des Begriffs der menschlichen Würde erinnert. Und weil auch diese Veranstaltung letztlich dem Verstehen der Lebenspraxis dient, soll zum Schluss der gemeinsam erschlossene Begriff der Menschenwürde an einzelnen Beispielen des Alltags erprobt werden.

Mrz
29
Fr
Die Würde des Menschen | Reihe: Philosophieren am Freitag @ Familien-Bildungsstätte Ulm e.V.
29. März um 17:00 – 19:00

Referent: Dr. Hans-Klaus Keul, Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium, Uni Ulm

Wie sähe ein gesellschaftliches Leben aus, das sich nicht vom Postulat der Achtung vor der Menschenwürde leiten ließe? Wäre hier nicht der Gewalt der Stärkeren Tor und Tür geöffnet, die alle anderen Mitglieder zu bloßen Mittel für ihre eigenen Zwecke skrupellos instrumentalisierten? Zurecht hat unser Grundgesetz, dessen 70-jähriges Bestehen wir übrigens 2019 feiern, die Menschenwürde als sein oberstes Prinzip anerkannt, das von den anderen Grundrechten Schritt für Schritt konkretisiert wird.

Fragt man jedoch danach, was die Menschenwürde genauer bedeutet, so geraten wir leicht in Verlegenheit. Zuweilen wird sie sogar für die Begründung höchst unterschiedlicher, nicht selten entgegengesetzter Urteile in Anspruch genommen, wie etwa bei der Debatte um die Sterbehilfe, bei der sowohl Befürworter als auch Kritiker sich gleichermaßen auf dieses Postulat berufen.

Klärung in dieses Dickicht von Gründen und Gegengründen will unsere Reihe „Philosophieren am Freitag“ bringen. Die erste Veranstaltung (15.03) nimmt den Ausgang direkt von unserem Grundgesetz, wenn sie dessen Würdebegriff diskutieren will; um von hier aus den Bogen zu einem lebensweltlichen Würdebegriff zu schlagen, wobei wir P. Bieris Studie „Eine Art zu leben. Über die Vielfalt der menschlichen Würde“ zum Teil besprechen werden. Die zweite Veranstaltung (29.03) geht geistesgeschichtlich vor, wenn sie von der Antike über die Renaissance bis hin zu Kant und gegenwärtigen Autoren an die Wurzeln des Begriffs der menschlichen Würde erinnert. Und weil auch diese Veranstaltung letztlich dem Verstehen der Lebenspraxis dient, soll zum Schluss der gemeinsam erschlossene Begriff der Menschenwürde an einzelnen Beispielen des Alltags erprobt werden.

Apr
5
Fr
Menschenwürde – auch theologisch zu begründen ? | Reihe: Philosophieren am Freitag @ Haus der Begegnung
5. April um 17:00 – 18:30

Referent: Pfr. Dr. Michael Hauser, Ulm und Blaubeuren

Die Würde des Menschen ist unantastbar, so beginnt Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes als Reaktion auf den Rassismus und die Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Der Referent möchte zeigen, dass dies auch theologisch zu begründen und zu fordern ist.

Hierbei verbietet sich eine Einschränkung der Bezugsgruppe auf Männer oder auf eine bestimmte Rasse. Hier sind Entwicklungen aufzuzeigen.