Mai
10
Do
Bread Connects Europe. create and bake | Ausstellung zum internationalen Fotowettbewerb @ Haus der Begegnung
10. Mai – 13. Juni ganztägig

Ausstellung im Rahmen des Projekts „Tastes of Danube. Bread connects“

Kreativität, internationale Backkunst und persönliche Visionen von Europa? Wie das zusammengeht zeigen die Gewinnerfotos des internationalen Backwettbewerbs der Danube-Networkers “ Bread Connects Europe – create and bake“

Insgesamt gingen 62 Einsendungen von privaten Personen sowie 17 Einsendungen von Auszubildenden im Bäckerhandwerk und Schüler/-innen ein. Die Jury hat 28 Fotos von Backwerken ausgewählt, die die Idee von Europa, in unterschiedlicher Form, am eindrucksvollsten darstellen.

Ausstellungseröffnung am Do, 10. Mai 2018, um 15:00 Uhr im Haus der Begegnung

Herzlich willkommen zu Kaffee, Kuchen und Musik.

 

Jun
4
Mo
10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? | Film und Gespräch mit dem Autor @ Haus der Begegnung
4. Juni um 19:00

Nach dem großen Erfolg von “Taste the Waste“ (2011) hinterfragt Valentin Thurn in seinem neuen Film, woher die Nahrung kommen kann, sowohl auf nachhaltigen, als auch auf industriellen Wegen: aus dem Labor oder von der Biofarm, von Grosskonzernen oder Hobbygärtnern.

Die Zeit drängt, denn bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann, wie bisher.

Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn wird anwesend sein! Mit ihm werden wir nach dem Film diskutieren. Dabei wird es auch um die Frage gehen, ob wir in Ulm auch Ernährungsräte brauchen, die es anderswo bereits gibt.

 

 

 

Jun
6
Mi
Krieg und Frieden | Philosophie am Nachmittag @ St. Georg Gemeindehaus
6. Juni um 15:00 – 17:00

Dr. Oliver Schütz, Theologe und Historiker, Leiter der keb Ulm

Ist Frieden möglich? Ein Blick in Geschichte und Gegenwart scheint das Gegenteil zu belegen: immer wieder Unfrieden. Der „Krieg ist der Vater aller Dinge“, behauptet der griechische Philosoph Heraklit. Am ersten Termin werden unterschiedliche Erklärungen über den Krieg betrachtet. Es folgen am zweiten Termin verschiedene Friedenskonzepte von der Antike bis in die Gegenwart. Nachdenken über ein Thema, das die Menschheit zutiefst prägt.

Anmeldung erbeten bei der keb

Arbeitsgemeinschaft ökumenisches Friedensgebet @ Haus der Begegnung
6. Juni um 18:30 – 21:00

 

Seit 1983 gibt es das Ökumenische Friedensgebet Ulm/Neu-Ulm/Erbach. Es wird –  von einem Team vor Ort vorbereitet – an fast jedem Montag in einer anderen Gemeinde durchgeführt.  Aus den  Vorbereitungsteams treffen sich Interessierte in der Regel alle zwei  Monate in einer Arbeitsgemeinschaft. Diese Gruppe koordiniert die Friedensgebete, bespricht besondere Aktivitäten, tauscht sich über politische Ereignisse aus, bietet Raum für Besinnung und findet im Miteinander Kraft, für den Frieden zu  wirken.

Die Gruppe freut sich über neue MitarbeiterInnen.

Jun
7
Do
Exkursion „Blickwinkel“ – Eine Stadtführung in Ulm aus der Sicht von Wohnungslosen | Treffpunkt EB Wiblingen @ Caritas Ulm
7. Juni um 14:00

Ulm mal ganz anders erleben! Wie sieht eine Stadt aus für Menschen ohne Wohnung, die mitten unter uns leben?

 

Jun
8
Fr
Fotoausstellung: Orte der Erinnerung in Ulm @ Pauluskirche Ulm
8. Juni – 10. Juli ganztägig

Mit Bettina Michel und Adelbert Schloz-Dürr

Diese Fotoausstellung dokumentiert die Orte der Erinnerung in Ulm und ihre Einbindung in das alltägliche Stadtleben. Die ausgewählten Orte werden in verschiedenen Bildsprachen dargestellt und jeder Ort wird über den individuellen Zugang des jeweiligen Fotografen bildlich erforscht. Es ist der Versuch die Frage zu beantworten: Gibt es eine positive Erinnerungskultur, die den soziologischen Kontext der Geschichte in Betracht zieht und die Hintergründe beleuchtet?

 

Jun
9
Sa
alternative Stadtführung | im Rahmen der Ulmer Ernährungstage @ Treffpunkt vor dem Hanflager (Neue Straße 33), hinter dem Xindedome.
9. Juni um 10:00

„Du denkst, du kennst Ulm? Aber noch nicht so!“

Nachhaltige Konsummöglichkeiten gleich um´s Eck. Das gibt es auch in Ulm!

Die Alternative Stadtführung durch die Ulmer Innenstadt bietet einen Rundgang jenseits von Massenware und Discounter. Entdecken Sie Orte des fairen, ökologischen und nachhaltigen Konsums! An verschiedenen Stationen wird über nachhaltige Konsumlösungen aufmerksam gemacht und lokale Anlaufstellen aufgezeigt. Dabei liegen die Schwerpunkte auf Bio- und regionalen Produkten, nachhaltiger Kosmetik & Kleidung sowie fairem Handel. Nebenbei erfahren Sie mehr über Hintergründe und Produktionsbedingungen vieler Waren, die wir im Alltag konsumieren.

Dauer ca. 2-3h

Anmeldung unter: hg-nachhaltigkeit@uni-ulm.de

Jun
10
So
Orte lebendiger Erinnerung – die Pauluskirche als Kriegsgedächtniskirche | Gottesdienst zum Architektursonntag @ Pauluskirche Ulm
10. Juni um 10:00

Predigtgottesdienst mit Pfr. Adelbert Schloz-Dürr

Unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg erhielt die katholische Schwestergarnisonkirche St. Georg einen den Gefallenen gewidmeten Gedenkaltar. Und es regte der Architekt Theodor Fischer an, die evangelische Ulmer Garnisonskirche sogar zu einer Kriegsgedenkstätte „umzurüsten“. Das ist damals in Ansätzen geschehen, die nicht unbedingt Fischers Billigung fanden. Wie wären unsere Visionen heute?

 

 

 

Orte der Erinnerung in Ulm – Foto-Dokumentation einer Gedenkkultur | Matinee am Architektursonntag @ Pauluskirche Ulm
10. Juni um 11:15

Nach dem Gottesdienst zum Architektursonntag wird eingeladen zu einer Führung durch die begleitende Fotoausstellung unter den Arkaden der Pauluskirche: Ausgesuchte Denkmäler des ersten Weltkriegs in ihrer heutigen Umgebung und Nachbarschaft, sowie der Michaelsengel des Ehrenmals im Ulmer Münster.

Jun
12
Di
Kaffeerösten in Biberach | Ausflug des Nachmittags für Ältere @ Haus der Begegnung
12. Juni um 14:30

Unser Jahresausflug führt uns in die Kaffeebühne nach Biberach, Dort die Röstmaschine anwerfen. Außerdem können Kaffeespezialitäten probiert werden. Auf dem Rückweg zum Bahnhof besuchen wir noch die Simultankirche. Alles liegt so nah beieinander, dass auch Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, gut mitfahren können.

Treffpunkt 13:50 Uhr HbF Ulm, Bahnhofshalle, Rückkehr nach Ulm 17:53 Uhr.
Es fallen nur Kosten für Fahrt und eigenen Konsum (Kaffee) an.
Anmeldung im Sekretariat des HdB.

Beim Nachmittag für Ältere treffen sich Menschen aus der „Generation 60+“, die miteinander über interessante Themen nachdenken, Meinungen und Ideen austauschen, Kontakte aufbauen und pflegen – und einfach einen Nachmittag in anderer Umgebung und Atmosphäre genießen.

Jun
15
Fr
Lebenskünstlerinnen auf Kuba | Fotoausstellung @ Haus der Begegnung
15. Juni – 26. Juli ganztägig

Fotos von Karin Schmauder und Yasna Crüsemann

Jul
3
Di
Leben hinter Mauern und Stacheldraht | Deutscher Evang. Frauenbund @ Haus der Begegnung
3. Juli um 15:00

Referentin: Gefängnispfarrerin Annette Roser-Koepff

Der Deutsche Evangelische Frauenbund, OV Ulm, trifft sich regelmäßig unter der Leitung von Frau Margarete Werner, Tel. 0731 – 6023389.

Gäste sind immer willkommen. Spenden erbeten.

Jul
11
Mi
Arbeitsgemeinschaft ökumenisches Friedensgebet @ Haus der Begegnung
11. Juli um 18:30 – 21:00

 

Seit 1983 gibt es das Ökumenische Friedensgebet Ulm/Neu-Ulm/Erbach. Es wird –  von einem Team vor Ort vorbereitet – an fast jedem Montag in einer anderen Gemeinde durchgeführt.  Aus den  Vorbereitungsteams treffen sich Interessierte in der Regel alle zwei  Monate in einer Arbeitsgemeinschaft. Diese Gruppe koordiniert die Friedensgebete, bespricht besondere Aktivitäten, tauscht sich über politische Ereignisse aus, bietet Raum für Besinnung und findet im Miteinander Kraft, für den Frieden zu  wirken.

Die Gruppe freut sich über neue MitarbeiterInnen.

Jul
13
Fr
Europäische Identität – immaterielles Kulturerbe – Donauländer | internationale Konferenz @ Haus der Begegnung
13. Juli ganztägig

im Rahmen des Projekts „Tastes of Danube. Bread connects“ finden auch öffentliche Vorträge statt.

Eröffnung 9.00 Uhr.
Folgende Fachvorträge (ab 9:30 Uhr) stehen bereits fest:

  • Prof Wolfgang Schmale, Uni Wien, Was ist europäische Identität?
  • Prof Markus Tauschek, Uni Freiburg, Wenn aus Traditionen Immaterielles Kulturerbe wird
  • Prof Klaus Roth, Uni München, Ambivalentes Erbe. Zum Umgang mit dem materiellen und immateriellen Kulturerbe in Südosteuropa
  • Dr. Isabel Greschat, Museum der Bortkultur Ulm, Weltkulturerbe Brot

Die Einführung und die Plenarvorträge werden simultan übersetzt (EN-DE und DE-EN)

Abends ab 19:30 Uhr werden die „10 Jahre Danube-Networkers“ gefeiert.

Immaterielles Kulturerbe – Spurensuche in den Donauländern | Fachtagung der Danube-Networkers @ Haus der Begegnung
13. Juli ganztägig

Während des 11. Internationalen Donaufests Ulm/Neu-Ulm laden die Danube-Networkers zu dieser Fachtung ein. Erwartet werden ca. 120 Vertreter/-innen zivilgesellschaftlicher Vereinigungen, Schulen und Universitäten aus 13 Donauländern.

Brot ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel, aber zugleich auch Symbol für Gemeinschaft, Teilen und Verantwortung tragen. Zugleich ist Brot ist ein immaterielles Kulturerbe, das die Donauländer verbindet – nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell. So gehen derzeit Menschen verschiedenster Altersgruppen, Ethnien und sozialen Lagen aus allen Donauländern auf Spurensuche nach gelebten kulturellen und religiösen Traditionen.

Die Tagung ist öffentlich.

Danube-Networkers: Tastes of Danube. Bread connects – Brot verbindet!

 

 

 

 

Jul
15
So
2. Donau-Brücken-Frühstück @ Herdbrücke
15. Juli um 10:30 – 12:30

Eine lange Tafel auf der Herdbrücke, aus vielen Tischen zusammengestellt, wird zum Ort der Kommunikation und Begegnung von Bürger/-innen aller Altersgruppen aus allen Donauländern. Die Tische werden von „Tischpaten“ gestaltet, d.h. von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Ulm/Neu-Ulm zusammen mit Gästen aus den Donauländern. Sie laden zu vielfältigen Brotbasierten Kostproben ein.  Es ist eine gute Möglichkeit, mit anderen Menschen unkompliziert ins Gespräch zu kommen.  Informationsstände und Spiele für Jung und Alt informieren auf kreativer Weise über die Donauländer. Der Eintritt ist kostenlos.

Wir suchen Helfer/-innen, die uns bei der Organisation und bei Übersetzungen unterstützen.

Den Frieden nach Hause tragen | multireligiöse Feier zum Abschluss des Donaufestes @ Haus der Begegnung
15. Juli um 12:00 – 13:00

 

Schalom, Behüt Dich Gott

Mit Liedern, Gebeten und Texten aus der Tradition von Judentum, Christentum, Islam und Bahaireligion möchten wir „Auf Wiedersehen“ sagen und um den Segen des Lebendigen bitten. Gott möge die Gäste begleiten und ihnen und uns den Geist der Begegnung, den Geist der Einfühlungskraft und Verständnisses, den Geist des Friedens mit auf den Weg geben.

Sep
13
Do
Wirtschaft und Menschenrechte | Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Genf) @ Haus der Begegnung
13. September um 19:30

Schon seit Ende der 1960er Jahre fordern Länder des Globalen Südens innerhalb der Vereinten Nationen rechtsverbindliche Regeln für transnationale Konzerne zur Einhaltung der Menschenrechtsnormen. Diese müssten von Überwachungs-, Durchsetzungs- und Sanktionsmechanismen begleitet sein. Die ersten Verhandlungen begannen 1977, erbrachten aber in den folgenden 40 Jahren wegen des Widerstands der Industriestaaten nur eine Reihe rechtlich unverbindlicher, nicht einklagbarer Vereinbarungen zur „freiwilligen Selbstverpflichtung“ von Unternehmen, die in der Praxis kaum etwas bewirken konnten.

Seit 2014 wird im Rahmen des UN-Menschenrechtsrats in Genf nun neu verhandelt. Ein erster Grobentwurf liegt vor. Und wieder sabotieren die Regierungen der Industrieländer, darunter auch die deutsche Bundesregierung, die Gespräche und mögliche Vereinbarungen. Stehen wirtschaftliche Interessen über den Menschenrechten?

Sep
26
Mi
Jerusalem – Das Herzstück des israelisch-palästinensischen Konflikts @ Haus der Begegnung
26. September um 19:30

Seit Ende 1976 lebt Judith Bernstein als freie Publizistin in München.

Ihre nahostpolitische Friedensarbeit begann nach dem zweiten Golfkrieg 1991. Seither ist sie Mitglied der „Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München“, in der Palästinenser, Juden und Israelis zusammenarbeiten. Diese Gruppe tritt für das Ende der israelischen Besatzung und für die Gleichstellung der Palästinenser in Palästina und in Israel ein. Jedes Jahr verbringt sie mehrere Wochen in Israel und Palästina – immer wieder darüber erstaunt, wie wenig die jüdischen Israelis ihre seit 1980 „vereinigte Stadt“ kennen. Vor diesem Hintergrund beleuchtet Judith Bernstein Jerusalems Rolle im Konflikt:

Ohne eine Lösung für Jerusalem gibt es keinen Frieden zwischen beiden Völkern.

Judith Bernstein wurde 1945 in Jerusalem als Tochter deutsch-jüdischer Eltern geboren, die 1935 nach Palästina emigrierten.